Wichtige Informationen zum Thema Ektoparasiten

Das Wandern ist des Hundes Lust

Regeröl schützt vor gefährlichen „Souvenirs“

Ob Bergziege oder Flachlandtiroler: die meisten Hunde lieben es zu wandern. Sie leben dabei ihre Lauffreude aus und saugen spannende Gerüche auf. Solange die Route an die Leistungsfähigkeit des Hundes angepasst und er gesund ist, steht der Wanderlust nichts im Wege.

Wandern ist gesund – mit dem richtigen und gesunden Parasitenschutz von Regeröl

Damit der vierbeinige Wanderfreund auch gesund bleibt, sollte er verlässlich vor Parasiten geschützt sein. In gemäßigtem Klima sind es vor allem Zecken, die an Waldrändern, Bächen, auf Wiesen und in Büschen lauern. Sie können gefährliche Erreger übertragen die schwere Erkrankungen wie Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose oder die auch „Hundemalaria“ genannte Babesiose auslösen können. Außerdem begegnet Ihr Hund unterwegs möglicherweise Flöhen, die starken Juckreiz oder sogar Allergien hervorrufen können.

Zur Vorbeugung und Behandlung von Floh- und Zeckenbefall hat Regeröl ein 100% naturreines Antiparasiten-Öl entwickelt. Wichtig für Wanderer: dieser Parasitenschutz bleibt auch nach einer kurzen Abkühlung in Bach oder See erhalten oder wenn es unterwegs regnet. Weil keine auch für den Menschen gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe verwendet werden, kann auch direkt nach der Behandlung gekuschelt werden.

Zecken sind im (heißen, trockenen) Hochsommer weniger aktiv. Bei der bei uns häufigsten Zeckenart, Ixodesricinus (Holzbock), beginnt die Saisonaktivität bereits bei Lufttemperaturen zwischen 7 + 10°C und dauert in Mitteleuropa meist von März bis November. Typisch sind dabei zwei Aktivitätsgipfel. Der erste ist zwischen Mai und Juni und der zweite im September. In dieser Zeit wandern besonders viele hungrige Zecken an Pflanzen hoch und warten dort in einer Höhe von etwa 20 (Larven)= bis max. 80 cm (erwachsene Zecken) auf einen Wirt. Sobald die Luftfeuchtigkeit wegen Wind oder Sonne abnimmt, wandern sie zurück in die oberste Bodenschicht. Trockenheit reduziert also die Aktivität.

Mit aktiven Zecken, die ihr Winterquartier in der bodennahen Laubstreu verlassen, ist bereits ab einer Temperatur von etwa 7°C zu rechnen. In milden Wintern umspannt die „Zeckensaison“ also das ganze Jahr.

Die erste und beste Vorbeugemaßnahme ist, Ihren Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken abzusuchen. Und dann prophylaktisch weiter arbeiten mit Regeröl und dem Regeröl Hundehalsband, um sich schlichtweg alle Zecken vom Hals zu halten.

Das Regeröl ist ein Parasitenabwehrmittel (sog. Repellent) und verströmt einen für Zecken und Flöhe unangenehmen Geruch. Es schreckt die Blutsauger ab, bevor sie es sich überhaupt auf Ihrem Hund gemütlich machen.

Wenn der Floh auf den Hund kommt

Parasitenplage: Flohalarm auch im Winter

Wenn die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, freut sich jeder über ein gemütliches Zuhause. Was für Zwei- und Vierbeiner gilt, trifft leider auch auf Sechsbeiner zu: Flöhe haben im Herbst ein zweites Mal Hochsaison. Ganzjährige Prophylaxe ist daher ebenso wichtig wie das richtige Handeln bei einem Befall.

Gut versteckt machen es sich Flöhe auch im Winter im Haushalt bequem. Mit verschiedenen Maßnahmen können Sie jedoch dafür sorgen, dass Ihr Zuhause flohfrei bleibt und Ihr Haustier die ungebetenen Gäste nicht einschleppt:

Schützen Sie Ihren Vierbeiner ganzjährig mit dem 100% naturreinen Regeröl für Hunde und dem Regeröl Hundehalsband. Es wirkt repellent, so dass der Flohzirkus erst gar nicht einzieht.

Das häufigste Flohtaxi hat Stacheln: wenn Igel im Herbst auf Futtersuche durch Gärten und Parks streifen, haben sie fast immer den Rücken voller blinder Passagiere. Selbst wenn der Hund einem Igel nicht direkt begegnet, ist die Gefahr groß, dass die Fellnase unliebsamen Besuch mit nach Hause bringt.

Zwar können Flöhe weit springen – sie sind wahre Springweltmeister und Kraftprotze – der Hundefloh schafft im Durchschnitt 30,4 cm Sprungweite, aber sie verlassen das sichere Buffet im Fell ihres Wirtes nur ungern. Die Invasion der Blutsauger beginnt daher meist mit dem Kontakt zum FlohNachwuchs, der sich rund um den Wirt verteilt. Für eine Übertragung reicht es, wenn der flohbesetzte Igel an Bellos Lieblingsplatz im Garten eine Pause gemacht hat.

Der Lebenszyklus des Flohs

Hat ein Flohweibchen einen neuen Wirt gefunden, beginnt sie direkt nach der ersten Blutmahlzeit mit dem Eierlegen. Die Vermehrungsrate ist enorm hoch: durchschnittlich 750 Eier legt sie pro Monat im Fell ab. Von dort rieseln sie wie aus dem Salzstreuer herab und verteilen sich überall dort, wo Ihr Hund gerne ruht oder sie begeisterst begrüßt: in der ganzen Wohnung, im Bett und – -was oft vergessen wird – im Auto. Aus jedem Ei schlüpft nach wenigen Tagen eine lichtempfindliche Larve, die sich tief in Ritzen und Teppiche verkriecht. Dort ernährt sie sich von abgestorbenen Hautschuppen und dem unverdauten Blut im Flohkot.

Ist die Larve ausgewachsen, verpuppt si sich. In diesem Stadium kann ein Floh bis zu sechs Monate überleben und auf einen Wirt warten. Löst dessen Nähe physikalische Reize aus, wie eine Abweichung der Umgebungstemperatur, Bodenerschütterungen oder einen veränderten CO² Gehalt in der Luft, schlüpft der Floh innerhalb von Sekunden und springt auf den Wirt.

Flöhen auf der Spur

Nur fünf Prozent aller Flöhe sind erwachsene Tiere. Die restlichen 95 Prozent der Population verteilen sich auf Eier, Larven und Puppenstadien. Bei einem Flohbefall finden deshalb selbst Experten nur selten einen „richtigen“ Floh. Trotzdem ist die Diagnose am Hund auch für Laien leicht zu erstellen: Kratzt sich der Hund auffallend oft, knabbert er viel an seinem Fell oder beleckt er Hautstellen intensiv, sollte er auf Flohbefall überprüft werden.

Mit einem feinzahnigen Kamm wird dafür das Hundefell auf Flohkot untersucht, der in kleinen braunschwarzen Krümeln zwischen den Haaren hängt. Legt man ihn auf ein weißes, feuchtes Papier, löst sich der Kot auf und färbt das Papier rot. Rund um Hals, Brust und Schwanzansatz – die Lieblingsstellen der Quälgeister – sollte man besonders aufmerksam kämmen.

Beim Menschen sind die Bisse der wichtigste Anhaltspunkt. Flohbisse liegen dicht beisammen und bilden Gruppen oder Reihen, sog. „Flohstraßen“. Da es dem Menschen an dichtem Fell mangelt, lebt der Floh in der Kleidung und im Bett. Er „trinkt“ also an bedeckten Körperstellen, wo sich dann auch die Bisse finden.

Gefährlicher Juckreiz

Auch wenn die juckenden Bisse an sich harmlos für Mensch und Hund sind, können sie viele Probleme verursachen. Flöhe können Viren, Bakterien und Parasiten übertragen. Bandwürmer, die den Floh als Zwischenwirt nutzen, sind eine der häufigsten Begleiterscheinungen des Flohbefalls. Wenn ein Hund Flöhe hatte, sollten Sie ihn deshalb immer auch auf Bandwurmbefall untersuchen lassen (IMMER zuerst eine Kotprobe durchführen > sprechen Sie uns an, wir empfehlen Ihnen die für Ihren Hund / Fall individuell angepasste Vorgehensweise / Untersuchung). Wichtige Info für Tierbesitzer: Viele Präparate gegen Flöhe und Zecken entwurmen zwar, helfen aber meist nur gegen Rundwürmer, nicht gegen Bandwürmer.

Durch das Kratzen, Beißen und Lecken entstehen oft sog. „Hot Spots“ – nässende offene Wunden, meist ein bis zwei Zentimeter groß, die sich vor allem im Nacken- /Rückenbereich und am Schwanzansatz finden. Diese aufgekratzten Stellen infizieren und entzünden sich rasch und gehören behandelt.

Kritisch wird es, wenn eine Flohspeichelallergie besteht. Dann kommt es zu Ganzkörperkratzattacken, die schwerere bakterielle Infektionen nach sich ziehen können. Sind Welpen, ältere Tiere und Kleinsthunde extrem stark von Flöhen befallen, kann es zu einer Blutarmut kommen.

Wann zum Arzt?
Auch wenn der Flohbiss harmlos scheint: Schwangere, Neugeboren, alte oder immungeschwächte Menschen sollten beim Arzt vorstellig werden.

Ein Besuch beim Arzt ist für Mensch und Tier angezeigt, wenn

  • Ein starker Befall vorliegt oder unklar ist, ob es sich um Flöhe handelt
  • Bisse sich entzünden, anschwellen oder sich Pusteln bilden
  • Fieber, Schmerzen oder andere Alarmsymptome auftreten
  • Eine Allergie gegen Flohspeichel oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis bestehen
  • Mehrerer Tiere, vor allem mehrerer Arten, im Haushalt leben

Flohwissen kurz + knapp

  • Flohbefall kann jedes Haustier treffen. Ein gepflegter Hund ist nicht immun, aber Dank menschlicher Hilfe schneller wieder flohfrei.
  • Flöhe kennen keine Jahreszeit. Die Floh-Abwehr sollte das ganze Jahr über beachtet werden, mit Hauptaugenmerk auf Sommer und Herbst. Hunde, die viel in Kontakt mit freilebenden Tieren oder Wildtieren kommen (z.B. Jagdhunde) sowie Hunde mit Flohspeichelallergie sollten durchgehend mit Repellents geschützte werden.
  • Die Bekämpfung des Flohbefalls ist nur erfolgreich, wenn gleichzeitig gegen Eier, Larven, Puppen und Flöhe im Umfeld vorgegangen wird (vergessen Sie hierbei nicht Ihr Auto!)
  • Behandeln Sie bei Flohbefall jedes weitere, zum Haushalt gehörende Partnertier. Egal ob Hund oder Katze

Vorsorge statt Ärger
Um einen langwierigen Flohbefall zu vermeiden – vor allem bei einer Flohspeichelallergie ist die beste Strategie, zu verhindern, dass der Floh es sich im Fell gemütlich macht. Mit Repellents (engl. Für Abstoßende) bezeichnet man Abwehrmittel, die dem Blutsauger den Weg zum Hundeblut-Buffet versperren. Sie ziehen ins Fell ein und vergraulen den Floh, sobald er mit den Haaren in Berührung kommt, also noch bevor er beißt.
Regelmäßiges Kämmen und die Prophylaxe mit dem 100% naturreinen Produkten von Regeröl ist die beste Vorsorge. Machen Sie hin und wieder den Schelltest und untersuchen Sie ausgebürstetes Material auf Flohkot: Finden Sie kleine schwarze Kügelchen darin, legen Sie die Probe auf weißes Papier und benetzten Sie sie mit Wasser. Handelt es sich bei den Kügelchen um Flohkot, so färbt das Blatt sich rötlich.

Den Floh vor die Tür setzten
Wenn die Flöhe trotzdem den Weg in die Wohnung gefunden haben, sollten Sie entschlossen gegen die unliebsamen Mitbewohner vorgehen.
Um langanhaltend Erfolg zu haben, müssen Sie jedes Flohstadium bekämpfen: es steht ein Großputz bevor!
Ihr Hund:

  • Eine Wäsche mit Flohshampoo tötet die Flöhe auf dem Wirtstier ab, lindert den Juckreiz und entfernt Floheier, Larven und Puppen aus dem Fell Ihres Lieblings. Bittet verwenden Sie kein Shampoo mit Teebaumöl! Kontaktieren Sie uns, wir können Ihnen die richtigen Produkte für diese erste Waschung empfehlen.
  • Flohschutzpräparate, die als Spot-on auf den Nacken aufgeträufelt werden, bieten sich nicht an, wenn Ihr Hund im Haus und/oder kleine Kinder im Haushalt leben. Es empfiehlt sich mit den 100% natürlichen Produkten von Regeröl zu arbeiten: wir verwenden keine chemischen Stoffe, Pestizide oder Nervengifte (wie z.B. Fipronil oder Permetrin, welche in den meisten der handelsüblichen Hundebänder und Spot-ons hochdosiert verwendet wird). Zum Wohle der Gesundheit für Mensch und Tier.
  • Tägliches Kämmen gibt Ihnen einen Überblick, ob die Flöhe zurückkommen und kämmt Flohstadien aus, die sich neu angesiedelt haben.
  • Die regelmäßige Anwendung mit Regeröl und dem Regeröl Hundehalsband verringert die Gefahr der Neuansteckung.
  • Alle Tiere im Haushalt müssen behandelt werden.

Wohnung:

  • In der befallenen Wohnung sollten Sie täglich Staub saugen. So entfernen Sie den Großteil der Eier sowie Larven, Puppen und Flöhe. Außerdem nehmen Sie den Larven die Nahrungsgrundlage. In den Staubsaugerbeutel sollten Sie ein Stück – ca. 5 cm – des Regeröl Hundehalsbandes geben (im Lieferumfang befindet sich ein 60cm langes zusätzliches Band für genau diesen Zweck!). Den Beutel dann direkt entsorgen oder im Freien lagern.
  • Vergessen Sie auch nicht Ihr Auto und das Hundespielzeug.
  • Glatte Flächen sollten Sie mit heißem Wasser (über 60 °C) und Essig wischen, Kleidung und Hundebett bzw. – decke möglichst bei diesen Temperaturen waschen. Hitzeempfindliche Stücke können Sie auch ins Eisfach legen (mind. -18°C für eine Woche).
  • Heißluftdampfer und sog. Fogger (Nebelmacher) helfen nicht ausreichend gegen die Larven.
  • Eine gesunde und günstige Alternative zu den handelsüblichen und ebenfalls für Mensch und Tier giftigen Floh-Umgebungssprays bietet z.B. ein Haarspray oder Haarglanzspray mit Silikone als Wirkstoff: diese wirken nicht chemisch, sondern physikalisch (verkleben die Atemwege der Flöhe) und sind dadurch unbedenklich für Mensch, Tier und Umwelt.

Konsequent dahinter und spätestens nach 4 Wochen sollte der Spuk vorbei sein.
Haben Sie im folgenden Jahr ein Auge auf Anzeichen eines erneuten Flohbefalls. So langen können nämlich jugendliche Stadien ohne Blutmahlzeit in dunklen Ritzen ausharren. Lässt sich das Problem nicht in den Griff bekommen, denken Sie darüber nach, ob es eine unentdeckte „Flohquelle“ in Ihrer Umgebung gibt, und rufen Sie gegebenenfalls den Kammerjäger.

HIRSCHLAUS(FLIEGE)
Jetzt, wo die letzten warmen Sonnenstrahlen scheinen, sind lange Spaziergänge oder Ausritte in den Wäldern mit Ihrem Pferd und / oder Hund besonders herrlich. Das Schwitzen hat ein Ende, aber dennoch ist es warm genug, um sich noch lange im Freien aufzuhalten.

Aber Vorsicht! Auch im Herbst lauern jede Menge Lästlinge am Wegesrand in Waldgebieten, was für Mensch UND Tier richtig unangenehm werden kann.

Zecken kennt jeder, bei der Hirschlausfliege sieht es da schon anders aus. Im Herbst hat sie sozusagen Hochsaison, dann lauert sie ihren Opfern auf. Beißt die Hirschlaus zu, kann das fatale Folgen haben – zum Beispiel eitrige Hauterkrankungen bei Tieren und beim Menschen.

Die Hirschlausfliege (Lipoptena cervi), kurz auch „Hirschlaus“ genannt, ist eine Fliege aus der Familie der Lausfliegen (Hippoboscidae).

Dieses Tier sieht der Gemeinen Stubenfliege sehr ähnlich, ist jedoch rotbraun gefärbt und fünf bis sieben Millimeter lang. Ihre Beine sind zudem viel stabiler und der Körper ist flacher.
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Grafik-Quelle : American Society of Microbiology